Landnutzung als Schlüssel für mehr kooperativen Moor- und Klimaschutz – Welche Rahmenbedingungen brauchen wir? am 17.04.2018 in Berlin

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Perspektiven für Moore - Schutz und Nutzung für ein Nachhaltiges Landmanagement, 25.04.2017, Wagenfeld-Ströhen

Programm

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Perspektiven für die Nutzung brandenburgischer Moore, 14.10.2016, Blankensee

Programm

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Moorschutz in Mecklenburg-Vorpommern, 13.07.2016 in Malchin

Das DVL-Landesbüro Moor und Klima lud im Moorschutz engagierte Personen zu einem Austausch ein. Gemeinsam besichtigten sie die wiedervernässten Niedermoorflächen am Kummerower See und das Malchiner Biomasseheizwerk der Agrotherm GmbH.

Die mäßig bis sehr stark entwässerten Moorböden in Mecklenburg-Vorpommern zählen mit zu den größten Emittenten von Treibhausgasen des Bundeslandes. Die zumeist landwirtschaftlich genutzten organischen Böden sacken zudem seit ihrer Entwässerung „durchschnittlich ein bis zwei Zentimeter pro Jahr“, so Christian Schröder vom Greifswald Moor Centrum. Es entstehe ein „Teufelskreis“: Um das Wasser weiterhin aus der Fläche zu bekommen, müssen immer tiefere Gräben gegraben werden und die Böden degradieren immer weiter mit all ihren negativen Auswirkun-gen. Mit den anderen Teilnehmenden, darunter Dr. Ulf Schiefelbein vom Landesamt für Umwelt, Natur-schutz und Geologie sprach er über die praktischen Möglichkeiten der Niedermoorbewirtschaftung von der Erntetechnik über die Betriebskosten bis zu der Verwertung unterschiedlicher Materialien. Hans Diederichs vom LPV Sternberger Endmoränengebiet e.V. kann sich erinnern, dass er in viele Flächen, die heute nicht mehr befahrbar sind, locker rein und wieder raus kam. Das Schöpfen lohnt sich dort nicht mehr: Es ist zu teuer und würde eine weitere Degeneration des Moores beschleunigen. Solche Erfahrungen gibt es überall. Hans Diederichs sagt: „Das Interesse des Landschaftspflegeverbandes ist es, Landwirtschaftsbetriebe dahingehend zu beraten, diese aufgelassenen Flächen wieder in eine Form der Nutzung zu bekommen, um sie als Kulturland-schaft zu erhalten“. Die Teilnehmenden arbeiten zukünftig eng zusammen, um dem Klimawandel durch den Schutz der organischen Böden im Land entgegenzutreten und die Kulturlandschaft zu erhalten.

Foto: Rehmer
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