Extensive Beweidung - mehr als Landschaftspflege!

In vielen Regionen Deutschlands haben Tierhaltung und standortgerechte Beweidung nicht nur Landschaften geprägt, sondern auch zu einer enormen Artenvielfalt in der Kulturlandschaft geführt. Im Naturschutz und in der Landschaftspflege gilt die Beweidung auch heute noch als wichtigste Nutzungs- und zugleich Pflegeform, um kostengünstig den Erhalt von Artenvielfalt und Landschaftsschutz zu verbinden.

Doch Beweidung ist noch mehr: Weidetiere in der Landschaft gehören in vielen Regionen zur touristischen Visitenkarte und stehen für Erholung in attraktiven Kulturlandschaften und gesunder Umwelt. Zugleich tragen sie dazu bei, die europäischen Herausforderungen zum Schutz von Biodiversität sowie zum Klima-, Gewässer- und Bodenschutz zu meistern.

Weidetierhaltende Betriebe repräsentieren also in hohem Maße eine moderne multifunktionale Landwirtschaft. Trotz dieser Vorzüge ist es bisher nicht gelungen, extensive Beweidungssysteme als eine Zukunftsform der Landbewirtschaftung dauerhaft zu sichern bzw. zu etablieren. Im Gegenteil – die Zahl tierhaltender Betriebe ist in Deutschland massiv rückläufig.

Der DVL erarbeitet in Projekten Lösungsmöglichkeiten für die extensiven Beweidung zur Sicherung der biologischen Vielfalt.

Beweidung in der GAP

Extensiv beweidete Flächen sind zwar naturschutzfachlich meist sehr wertvoll, haben aber oft Probleme, als landwirtschaftliche Flächen anerkannt zu werden. Der DVL arbeitet auf EU-, Bundes- und Länderebene daran, die existenziellen Fragen für Beweider konstruktiv zu lösen.

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Hüteschäferei in Bayern

Der DVL erarbeitet langfristige Lösungen für den Erhalt der naturschutzbezogenen Schafbeweidung in Bayern.

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Kontakt

Dr. Jürgen Metzner

DVL-Geschäftsstelle
Promenade 9
91522 Ansbach

Tel. 0981/180099-10

E-Mail: Metzner(at)lpv.de

Deutscher Verband für Landschaftspflege e.V. (DVL) · Promenade 9 · 91522 Ansbach
Tel.: +49 (0)981-1800-990 · E-Mail: info@lpv.de · Internet: www.lpv.de
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