Schutz von Ackerwildkräutern

Foto: S. Meyer

Ackerwildkäuter wie Kornblume, Frauenspiegel und Sommeradonisröschen waren durch viele Jahrhunderte bunte Begleiter der Nahrungsmittelerzeugung auf den Äckern. Etwa drei Viertel aller in Deutschland vorkommenden Wildkräuter sind mit dem Getreideanbau nach Mitteleuropa eingewandert. Zunehmender wirtschaftlicher Druck auf die Landwirtschaft und daraus resultierende Intensivierung und Perfektionierung der Saatgutreinigung und Unkrautbekämpfung mit Herbiziden führten in den letzten Jahrzehnten zu einem immer stärkeren Artenschwund im Lebensraum Acker. Heute steht jede zweite Ackerwildkraut-Art in mindestens einem Bundesland Deutschlands auf der Roten Liste.

Der DVL beteiligt sich an dem Aufbau eines bundesweiten Netzwerks zum Schutz von Ackerwildkräutern. Gemeinsam mit den Projektpartner der Universitäten Göttingen und Kassel werben sie für die Einrichtung von Schutzäckern, die ackerwildkrautfreundlich bewirtschaftet werden. Das Projekt "100 Äcker für die Vielfalt" wird gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Von dem Projekt soll ein neuer Impuls zur nachhaltigen Einrichtung und Bewirtschaftung von Schutzäckern mit dem Ziel des Erhaltes einer vielfältigen Ackerwildkraut-Vegetation ausgehen.

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie hier: http://www.schutzaecker.de

Kontakt

Bernd Blümlein

Deutscher Verband für Landschaftspflege
Promenade 9
91522 Ansbach

Tel: 0981/180099-20
E-Mail: bluemlein(at)lpv.de

Foto: van Elsen
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