Leitbild "Bäuerlicher Naturschutz"

Der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DLV) stellt ein neues Leitbild „Bäuerlicher Naturschutz“ zur Diskussion.

Landwirtschaftliche Betriebe bilden das Rückgrat des Naturschutzes. Etwa jeder siebte Landwirt übernimmt anspruchsvolle Naturschutzaufgaben. Beispielsweise mäht er kleinflächige, steile Bergwiesen, pflegt Streuobstwiesen, beweidet Naturschutzgebiete mit Schafen oder wan­delt Acker in extensives Grünland um. Diese Leistungen sind wertvoll, weil sie die artenreichen Kulturlandschaften erhalten und entwickeln. Neu fasst der Deutsche Verband für Landschaftspflege, kurz DVL, sie unter dem Begriff „Bäuerlicher Naturschutz“ zusammen.

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Tagung "Erfahrungen und Per­spektiven des Bäuerlichen Naturschutzes"

Dieter Feldner (links) im Gespräch mit dem Landwirt Klaus Diehl (rechts), Foto: Simon Keelan

Wie der Beitrag der Landwirtschaft zu einer vielfältigen artenreichen Kulturlandschaft aussehen kann, wurde am 14. April 2016 im Umweltforum in Berlin diskutiert.

Das Herz des Landwirts Klaus Diehl schlägt für die Natur. Deshalb engagiert er sich auf seinem Betrieb „Sandmühle“ für den Naturschutz, zum Beispiel mit Blühstreifen für Feldhamster auf seinen Äckern. Solche Naturschutzleis­tungen sind zwar wertvoll, aber auch anspruchsvoll. Das macht eine wirt­schaftliche Betriebsführung schwierig. An der Tagung „Erfahrungen und Per­spektiven des Bäuerlichen Naturschutzes“ lud die Deutsche Vernetzungs­stelle Ländliche Räume (DVS) zusammen mit dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) verschiedene Akteure ein, die Problematik gemein­sam mit betroffenen Landwirten zu diskutieren.

Den Bericht zur Tagung "Erfahrungen und Per­spektiven des Bäuerlichen Naturschutzes" herunterladen.

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