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Landschaftspflegeverbände - Bündnisse für Mensch und Natur

Arnikawiese im sächsischen Erzgebirge

Die Idee der Landschaftspflegeverbände entstand 1986 in Mittelfranken und im niederbayerischen Landkreis Kelheim. Von dort breitete sie sich zunächst in andere Teile Bayerns, nach Hessen und Thüringen und dann in die anderen Bundesländer aus. Inzwischen bestehen 140 Landschaftspflegeverbände in 13 Bundesländern. Vielerorts sind neue Verbände in der Gründungsphase.

Landschaftspflegeverbände sind freiwillige Zusammenschlüsse von Naturschutzverbänden, Landwirten und Kommunalpolitikern, die gemeinsam naturnahe Landschaftsräume erhalten oder neu schaffen wollen. Das Neue an den Verbänden ist aber nicht dieses Ziel, sondern der Weg: Die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen wirken gleichberechtigt zusammen; im Vorstand sind sie jeweils mit der gleichen Anzahl an Personen vertreten. Diese sogenannte "Drittelparität" aus Naturschutz, Landwirtschaft und Politik wird allgemein als faire und ausgewogene Konstruktion empfunden; sie schafft Vertrauen und fördert den praktischen Erfolg der Arbeit.

Die Arbeitsweise der Landschaftspflegeverbände im Überblick
Vorteile für Kommunen und Landkreise, Zusammenarbeit mit Landwirten, Naturschutzverbänden und Ehrenamt und mehr.

Kurzinfo-LPV2015.pdf | 259 kB

Deutscher Verband für Landschaftspflege e.V. (DVL) · Feuchtwanger Straße 38 · 91522 Ansbach
Tel.: +49 (0)981-4653-3540 · E-Mail: info@lpv.de · Internet: www.lpv.de