Landschaftspflegematerial aus dem Emetzheimer Ried
Projektbeschreibung
Das Emetzheimer Ried liegt im Naturpark Altmühltal rund drei Kilometer südlich von Weißenburg. Es erstreckt sich als acht Hektar großer Streifen zwischen der Schwäbischen Rezat und der Bahnlinie Nürnberg - Treuchtlingen. Die Fläche muss jährlich ein- bis zweimal gemäht werden, um eine Verbuschung zu verhindern. Dabei fallen durch das Abräumen des Mahdgutes erhebliche Mengen an Biomasse an.
Seit 2000 setzt Herr Gerhard Rupp aus Treuchtlingen die geerntete Biomasse als Kosubstrat in der Biogasanlage ein.
Die Biogasanlage ist für die Verwertung von Reststoffen des landwirtschaftlichen Betriebes und für Grassilage ausgelegt. Bei einem Substratbedarf von 2.000 t Frischmasse pro Jahr für die 180 kWel - Biogasanlage werden vor allem die frühen Pflegeschnitte energetisch genutzt; sie werden je nach Anfall entweder siliert oder frisch in die Anlage eingespeist. Auch Grünschnitt von benachbarten Landwirten werden hier mitverwertet.
Aufgrund der Anlagenkonstruktion (zwei Fermenter Pfropfenstromanlage) kann Biomasse mit hohem Trockensubstanzgehalt von extensiv bewirtschafteten Flächen bis zu einem Anteil von 10 % vergoren werden. Das Material wird mit einer dosierbaren Feststoffeinbringung zugeführt
Zur Zeit werden täglich 7,5 t NawaRos und 3,5 t Gülle eingesetzt. Dabei gliedern sich die NawaRos in 1,6 t Grassilage, 5,3 t Maissilage und 0,6 t Getreideschrot auf.
Mit der Abwärme wird das Wohnhaus wie auch der Schweinestall beheizt.
Kurzportrait
- Verwertete Biomasse:Nachwachsende Rohstoffe (Gras- und Maissilage, Getreide-
schrot), Gülle, Mahdgut aus dem 8 ha großen Emetzheimer
Ried im Naturpark Altmühltal - Art der Verwertung:Vergärung
- Lage des Projektes:91757 Treuchtlingen, Bayern
- Seit wann in Betrieb ?seit 2000
- Betreiber:Herr Gerhard Rupp
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