Heidepflege durch Energieholznutzung

Projektbeschreibung

Ohne menschliche Eingriffe entwickeln sich die Heiden und Sandtrockenrasen über eine natürliche Sukzession zu Birken- und Kiefernwäldern. Um diese Wiederbewaldung zu verhindern und die Heidelebensräume offen zu halten wird alle 20 Jahre auf rund 630 Hektar Heidefläche des NSG Prösa der Baumwuchs so entfernt, dass rund 400 Hektar Offenland und 230 Hektar halboffene Übergangsbereiche erhalten werden. Dabei wird jedoch die natürliche Entwicklungsdynamik berücksichtigt.

Für eine optimale Nutzung des Aufwuchses werden verschiedene Ernte- und Hacktechniken eingesetzt. Die gewonnenen Hackschnitzel werden anschließend energetisch genutzt und ermöglichen somit eine kostengünstige Landschaftspflege, die sich Dank guten Vermarktungsmöglichkeiten wirtschaftlich trägt und eine nachhaltige Offenhaltung von Heideflächen gewährleistet. Überschüsse können für andere Maßnahmen eingesetzt werden.

Links:

http://www.naturschutzfonds.de

http://www.naturpark-nlh.de/index.php?id=47

 

 

Kurzportait

  • Verwertete Biomasse:Baumbewuchs aus Heideflächen
  • Art der Verwertung:Hackschnitzel
  • Lage des Projektes:Naturpark " Niederlausitzer Heidelandschaft"
    (Landkreis Elbe-Elster) ehem. Truppenübungsplatz
  • Projektträger:NaturschutzFonds Brandenburg
    Deutscher Bundesstiftung Umwelt (DBU)
  • Kontakt:Dr. Björn Conrad
    Tel: 035341/61512
    E-mail: bjoern.conrad(at)naturschutzfonds.de


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