Hackschnitzelheizung der Familie Fröhlich

Projektbeschreibung

Der Maschinenbauingenieur Helmut Fröhlich ist seit 20 Jahren in einer Umwelt­schutz­behörde tätig und betreibt im Nebenerwerb einen ökologischen, landwirtschaftlichen Betrieb (Mutterkuhhaltung mit Direktvermarktung).

Der Betrieb besitzt ca. 8,5 ha kartierte geschützte Biotopflächen und 22 ha Wald. Ein Großteil davon sind geschützte Hecken, die von November bis April nach naturschutzrechtlichen Vorgaben gepflegt werden. Das Holz aus der Hecken- und Waldpflege wird gehackt und auf dem Hof in einem überdachten Fahrsilo gelagert bevor es in der hofeigenen Hackschnitzelheizung (55 kW, Turbomatik der Fa Fröling) verfeuert wird.

Die Wärmeenergie wird derzeit nur für das eigene Wohnhaus (2 Mietpartien) genutzt. Im Sommer wird das heiße Brauchwasser mit Hilfe einer Solaranlage erzeugt. In Verbindung mit einem Stirlingmotor soll zukünftig auch Strom erzeugt werden.

Die Kosten für die Gehölzpflege werden durch die Ersparnisse an Heizöl mehr als kompensiert.

Link

www.alb-rind.de

 

 

Kurzportrait

  • Verwertete Biomasse:Landschaftspflegematerial (insb. Hecken­pflege 70%)
  • Art der Verwertung:Verbrennung
  • Lage des Projektes:Bingen-Hochberg, Baden Württemberg
  • Seit wann in Betrieb ?Sommer 2003
  • Betreiber:Familie Zilla & Helmut Fröhlich
  • Kontakt:Herr Helmut Fröhlich; helmut.froehlich(at)lrasig.de


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