| Wasserfledermaus (Myotis
daubentonii) Diese mittelgroße Fledermausart ist in Deutschland nicht selten und vor allem an Stillgewässern zu beobachten. Ein ausdauernder Flug in konstant niedriger Höhe über der Wasseroberfläche ist ihre typische Jagdstrategie. Immer wieder sammelt sie im Flug Insekten von der Wasseroberfläche auf, Zuckmücken stellen dabei die Hauptbeute dar. Regional können hohe Populationsdichten auftreten, so beispielsweise in einem Weihergebiet nordwestlich von Erlangen, in dem eine Dichte von 65 Individuen/km2 errechnet wurde. Die notwendigen Quartiere, in denen sie die Wochenstuben bildet, bezieht die Wasserfledermaus in den Bäumen der umliegenden Wälder. |
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Auch diese Fledermausart ist eine typische
Baumfledermaus. Entfernungen von sieben bis acht Kilometer zwischen Quartier und
Jagdgebiet werden zwar problemlos überbrückt, doch sind Baumhöhlen (z.B. Specht- oder
Aufrisshöhlen, viele in vitalen Bäumen) günstiger, die in Waldrandnähe und nicht
weiter als 1,5 km vom nächsten Gewässer entfernt sind. Die hohe Zahl von Quartieren in
Rotbuchen wurde auch schon mit der hohen Wärmespeicherkapazität der Buche in
Zusammenhang gebracht. Verstecke werden etwa alle drei bis vier Tage gewechselt.
Winterquartiere sind unterirdisch. <zurück |
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