| Mopsfledermaus (Barbastella
barbastellus) Diese mit ca. 10 g Körpergewicht eher kleine bis mittelgroße Fledermausart ist in Deutschland extrem selten und vom Aussterben bedroht. Im äußersten Norden Deutschlands fehlen Nachweise. Ihren Namen hat sie aufgrund des mopsartigen Gesichtsausdruckes. Das lange Fell ist fast schwarz. Die Mopsfledermaus bewohnt bevorzugt enge Spaltenquartiere mit Bauch- und Rückenkontakt: |
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an (auch dünnen) Bäumen hinter abstehender
Rinde, an Gebäuden gebietsweise auch hinter Fensterläden, immer jedoch in der Nähe von
Wäldern oder im Wald selbst. Kleine Wochenstubengesellschaften mit oft nicht mehr als
zehn bis 15 Weibchen wechseln sehr häufig, manchmal täglich, ihr Versteck. Die Jagd
erfolgt zu einem Großteil in Wäldern in der Höhe der Baumkronen. In relativ schnellem
Flug nutzt die Mopsfledermaus auch Waldwege als Verbindungselement zwischen zwei
Jagdgebieten. Winterquartiere sind zum überwiegenden Teil unterirdisch. <zurück |
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