| Großes Mausohr (Myotis
myotis) Unsere größte einheimische Fledermausart wiegt ca. 30 g. Wochenstuben können sehr individuenreich sein und sind in der Regel in Dachstühlen von Kirchen und großen Gebäuden zu finden. Kolonien mit mehreren hundert Weibchen sind in manchen Gegenden, vor allem in Süddeutschland, nicht selten. Nur die Männchen beziehen im Sommer Baumhöhlenquartiere im Wald, zur Jagd fliegen allerdings alle Tiere in den Wald, wo sie ca. 75 % ihrer Zeit jagen. |
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Das heißt, dass großflächige geeignete
Wälder im Umfeld um Wochenstubenquartiere vorhanden sein müssen. Geeignete Wälder für
das Mausohr zeichnen sich durch teilweise unbedeckten Boden aus. Hier kann es die Jagd nach
Laufkäfern, der Hauptbeute, am besten ausüben. Hallenwaldartige Waldbestände kommen den
Ansprüchen am meisten entgegen: hindernisfreier Luftraum in Bodennähe für den langsamen
Suchflug und eine schüttere Laubschicht, die Raschelgeräusche der Laufkäfer verursacht.
Nur ausnahmsweise wurden Mausohren in Baumhöhlen im Winterschlaf gefunden. <zurück |
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