| Fransenfledermaus
(Myotis nattereri) In dieselbe Größenklasse wie Bechsteinfledermaus und Braunes Langohr fällt auch diese Art. Alle drei Arten haben ein mittleres Körpergewicht von zehn bis zwölf Gramm. Die Fransenfledermaus bewohnt im Sommer mit ihren Wochenstuben Baumhöhlen und Hohlräume an und in Gebäuden. Auch dünnere Bäume können interessant sein. Quartiere werden alle ein bis vier Tage gewechselt. Die Jagd im Wald ist für diese Art möglicherweise vor allem unter saisonalen Gesichtspunkten wichtig. |
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Ergebnisse des Forschungsprojektes zeigen, dass
die Jagdzeit, die Fransenfledermäuse im Wald zubringen zum Herbst hin stark zunimmt. Die
Energiereserven für den Winterschlaf werden also zum Teil im Wald bezogen. Die
Fransenfledermaus jagt zwischen Baumkronen und bodennahen Schichten. Sie liest dabei einen
Teil ihrer Beute vom Substrat ab. Als Winterquartiere sind nur unterirdische Hohlräume
bekannt. <zurück |
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