| Bechsteinfledermaus
(Myotis bechsteinii) Diese mittelgroße Fledermaus hat verhältnismäßig lange Ohren, wenn auch nicht so riesige wie die der Langohren. Zusammen mit den breiten Flügeln befähigen sie sie dazu, in langsamen Such- und Rüttelflügen Beutetiere von Blättern und Baumstämmen abzulesen, oft werden dabei auch Spinnen und Weberknechte vertilgt. Unter unseren einheimischen Fledermäusen nutzt die Bechsteinfledermaus den Wald im Sommerhalbjahr am intensivsten. Wochenstuben siedeln sich in Baumhöhlen an, sie umfassen meist 20 Weibchen, selten mehr. |
||
![]() |
Die Tiere einiger Wochenstuben innerhalb eines Waldstückes
stehen in enger verwandtschaftlicher Beziehung, sie bilden einen sogenannten
Wochenstubenverband. Auch hinter abstehender Rinde und in Stammfußhöhlen wurden schon
Bechsteinfledermäuse entdeckt. Quartiere werden durchschnittlich alle zwei Tage
gewechselt. Das Jagdgebiet einer 20-köpfigen Wochenstube umfasst mindestens 250 Hektar
mehrschichtigen Laub- oder Laubmischwald, der im Unterwuchs teilweise eher licht ist. Es
sind nur unterirdische Winterquartiere bekannt. <zurück |
|