| Große Bartfledermaus
(Myotis brandtii) Klein und mit fünf bis sieben Gramm leicht ist die Große Bartfledermaus eine sehr mobile Fledermausart. Am Beispiel dieser Art wird die hohe Bedeutung der Einbindung von Wäldern in die umgebende Landschaft sichtbar. Die Weibchen einer Wochenstube mit Quartier im Wald bzw. am Waldrand flogen regelmäßig entlang von Hecken und Gräben in mehrere (bis zu elf) Kilometer entfernt liegende Jagdgebiete. |
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Innerhalb des Quartierwaldes jagten sie vor
allem vor der Geburt der Jungen in hohem Maße. Wie bei der Fransenfledermaus zeigt sich
auch hier eine stark saisonale Nutzung. Spaltenartige Baumhöhlen und Stammrisse sind die
wichtigsten natürlichen Quartiere. Den Winter verbringt die Große Bartfledermaus in
unterirdischen Hohlräumen. <zurück |
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